Gepflegtes Kaninchen

Eine gesunde Haut und ein dichtes Fell schützen vor Kälte und Nässe. Ist das Fell hingegen verschmutzt oder verklebt, kann es seine essenzielle Aufgabe nicht mehr erfüllen. Aus diesem Grund putzen sich die Hasenartigen mehrmals am Tag ausgiebig. Mit Hilfe der Vorderpfoten werden Kopf und Ohren gereinigt, den übrigen Teil des Körpers erreichen die beweglichen Tiere mit der Schnauze.

Bei einem gesunden Kaninchen ist das Fell gut gepflegt, d.h. die Behaarung ist dicht, glänzend und anliegend. Kahle, gerötete oder verklebte Stellen deuten hingegen auf eine Erkrankung hin und müssen tierärztlich behandelt werden.

Zweimal jährlich wechseln Kaninchen ihr Fell und sehen in dieser Zeit mitunter recht „struppig“ aus. Der Wechsel zwischen dickerem Winter- und leichterem Sommerfell erfolgt im Frühjahr und Herbst. Starke Temperaturschwankungen können ebenfalls einen Fellwechsel hervorrufen. In dieser Zeit haaren Ihre Kaninchen stark, sodass es auch zu kahlen Stellen im Fell kommt. Da die Tiere bei der Fellpflege viele Haare verschlucken und diese im Gegensatz zu Katzen nicht erbrechen können, besteht die Gefahr von Verstopfungen.

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