Sagen manche, für den Hund gebe es nichts Besseres als fertiges Trockenfutter. Und andere meinen, nichts gehe über Rohkost – und die dritten glauben, gekochtes Essen sei besser.

1. Schokolade, Weintrauben und Zwiebeln sind Gift für den Hund

Nicht alles, was Frauchen oder Herrchen gefällt, schmeckt auch der Hund. Es ist gut gemeint, dem Hund Essensreste anzubieten, doch nicht unbedingt das Beste für das Tier. In größeren Mengen sind Zwiebeln, Schokolade oder Weintrauben toxisch für Hunde. Auch rohe Kartoffeln, Knoblauch, Avocados, Rosinen oder rohe Bohnen sind in Massen giftig. Sofern Obstkerne sorglos herumliegen, die besitzende Blausäure ist gefährlich für Hunde, ist Vorsicht geboten. Ebenfalls darf das Tier in der Weihnachtsbäckerei nicht naschen: rohes Eiweiß, Milch oder Butter erhalten ihm nicht. Gilt doch Vorsicht bei Knochen, die gekocht oder brüchig sind: Daran könnte sich der Vierbeiner verletzen.

2. Fertigfutter, kochen oder barfen?

Die jeweilige Methode muss den Nährstoff- und Energiebedarf erfüllen und genügende Mengen an Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen geben. Ist ein Fertigfutter als Alleinfutter ausgezeichnet, garantiert der Hersteller damit, dass alles Wichtige für den Hund darin besitzen ist. Als ein selbstgekochtes Hundemenü ist Fertigfutter für den Hund auch nicht schlechter.

Sofern viele Halter ihren Hund nur mit Rohkost ernähren oder ihn bekochen, glauben sie es äußerst gut. Eine Tierernährungsexpertin an der Universität Leipzig, findet aber eine Schwierigkeit darin: Um sicher zu gehen, dass er seinem Hund Vitamine, Aminosäuren, Mineralstoffe und Spurenelemente in ausgewogener Menge vorsetzt, müsse der Besitzer anschließend eine Rationsberechnung vom Experten durchführen lassen. Sowohl eine Überversorgung als such ein Mangel können Probleme auslösen.

3. Fell, Gewicht und Kot verraten Fütterungsfehler

An einem Fehler könnte das in der Fütterung liegen, falls die Kotmenge zu groß oder der Hund zu dünn oder zu dick. Je nach Body Conditon Scoring kann das Gewicht des Hundes überprüft werden. Prüfet das Body Condition Scoring auf einer Skala von eins bis fünf, ob der Hund extrem dünn (1) oder adipös (5) ist. Ein Wert in der Mitte ist gut. Fell und Haut sind darüber hinaus ein guter Indikator. Auf eine falsche Ernährung hindeuten, falls das Teir unangenehm oder das Fell stumpf und glanzlos ist. Sogar auf das Verhalten wirkt sich die Fehlernährung in extremen Fällen aus. Ein ohnehin aggressiver Hund beispielsweise könne so noch aggressiver werden.

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